Studienorte

BREMEN

Die Stadt Bremen ist die Hauptstadt des Landes Bremen, zu dem auch die Stadt Bremerhaven gehört. Im norddeutschen Bremen sind knapp 550.000 Personen ansässig, darunter viele Studenten, die sich auf die Universität Bremen, die private Jacobs University, die Hochschule Bremen,  und die Hochschule für Künste verteilen. Darüber hinaus bietet Bremen ein internationales Graduiertenkolleg für Absolventen der Sozialwissenschaften, die Bremen International School of Social Sciences. Neben den wissenschaftlichen Einrichtungen ist Bremen gekennzeichnet durch dort ansässige Wirtschaftsunternehmen wie Kellogg, InBev (Hersteller von Beck`s Bier), Hachez, Mercedes Benz, Vitakraft, Acelor  und natürlich durch den Hafen. Sportlich wird Bremen seit 1982 durch Werder Bremen in der ersten Fußball Bundesliga vertreten.

Bremen hat eine Arbeitslosenquote von 10,5%. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 8,6%. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund liegt bei etwa einem Drittel.

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BREMERHAVEN

Bremerhaven ist Teil des Landes Bremen und hat knapp 115.000 Einwohner. Bremerhaven ist gekennzeichnet durch seine Lage an einer Nordseeeinmündung. Daher liegt der wirtschaftliche Schwerpunkt Bremerhavens auf dem Hafen. Auch die dort ansässige Hochschule Bremerhaven setzt ihre Schwerpunkte in Bereichen der Technik und Nautik. Bremerhavens Profi-Basketballmannschaft, die Eisbären, spielt seit 2006 in der ersten Bundesliga.

Bremerhaven hat eine hohe Arbeitslosen- (14,9%) und Jugendarbeitslosenquote (12,8%). Davon ist in besonderem Maße die Bevölkerung mit Migrationshintergrund (ca. ein Drittel der Gesamtbevölkerung) betroffen.

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JENA

Jena ist die zweitgrößte Stadt Thüringens und umfasst knapp über 100.000 Einwohner. Wichtige Standortfaktoren in Jena sind die Friedrich-Schiller-Universität, die Optik- und Feinmechanikindustrie rund um die Unternehmen Carl-Zeiss, Schott Jenaer Glas und Jenoptik, sowie der Hochtechnologie-Sektor. Daher beträgt die Arbeitslosenquote in Jena nur 4,5% und liegt weit unter den Durchschnittswerten in Ostdeutschland, Thüringen und sogar unter Westdeutschland. Die Jugendarbeitslosenquote ist mit 2,4% außergewöhnlich gering.

13,4% der Einwohner Jenas sind Jugendliche (15-25 Jahre). Der Anteil der ausländischen Bevölkerung beträgt 6,5% und ist damit dreimal so hoch wie in gesamt Thüringen. Die Plattenbausiedlung Neulobeda bildet den größten Stadtteil Jenas. Im Zusammenhang mit der NSU-Affäre geriet Jena Ende 2011 in den Fokus bundesweiter Medienberichte, da die drei Haupttäter sich in Winzerla kennenlernten und in der Jenaer Neo-Nazi-Szene aktiv waren.

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ROSTOCK

Mit rund 200.000 Einwohnern ist Rostock die größte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern. Als Universitäts- und Hafenstadt bildet Rostock ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Fähr- und Güterverkehr sind wichtige Industrien der Hansestadt. Darüber hinaus bietet Warnemünde wichtige touristische  Anlaufstelle. Der Fußballverein Hansa Rostock ist ein wichtiger regionaler Identifikationsfaktor. Mit einer Arbeitslosenquote von 12,8% und einer Jugendarbeitslosenquote von 10,4% liegt Rostock über dem ostdeutschen Durchschnitt aber unter dem Mittelwert in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Anteil jugendlicher Einwohner (15-25 Jahre) beträgt 12,4% und ist damit höher als der bundesweite Durchschnitt von 11,1%. Nur 2,4% der Einwohnerschaft sind ausländischer Herkunft. Neben dem historischen Stadtkern, ist das Stadtbild von Plattenbausiedlungen, wie Dierkow, Evershagen, Groß Klein, Lüttenklein, Schmal, Südstadt, Toitenwinkel und Lichtenhagen, geprägt. 1992 wurde die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber in Lichtenhagen Ziel ausländerfeindlicher Angriffe.

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